HINTERGRUNDINFORMATION LYME-BORRELIOSE BEI HUNDE, KATZEN UND ANDEREN HAUSTIERE.

Die Lyme-Borreliose ist ein durch Zeckenstiche übertragene Krankheit.

Andere Beschreibung: Borreliose, Borrelien oder chronische Lyme-Borreliose.

Die Krankheit Lyme-Borreliose

Lyme-Borreliose wird auch häufig Zeckenkrankheit genannt. Die Krankheit wird durch ein Bakterium verursacht, das im Speichel einer infizierten Zecke auftritt. Glücklicherweise sind nicht alle Zecken mit diesem Borrelia-Bakterium infiziert.

Eine Zecke gräbt sich sozusagen in die Haut Ihres Haustieres und saugt sich voll mit Blut. Während dieses Vorgangs kann das Borrelia-Bakterium auf Ihr Haustier übertragen werden. Eine infizierte Zecke muss sich mindestens 24 Stunden auf Ihrem Haustier befinden, bevor eine mögliche Infektion auftreten kann. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihr Tier nach einem Spaziergang in der Natur auf Zecken überprüfen. Eventuelle Zecken können Sie am besten so schnell wie möglich, mit einer Zeckenzange entfernen.

Lyme-Borreliose ist am häufigsten bei Hunden, bei Katzen eher selten. Menschen können auch Borreliose bekommen, aber nur durch direkten Kontakt mit einer Zecke ein Haustier kann den Menschen nicht infizieren.

Symptome der Lyme-Borreliose

Wenn eine Person infiziert ist, entwickelt sich normalerweise ein roter Ring oder Fleck. Dies ist bei einem Haustier nicht der Fall. Die Entwicklung einer Beule an der Stelle, an der sich die Zecke befand, sagt nichts darüber aus, ob eine Borreliose entwickelt wurden ist oder nicht. Die Lyme-Borreliose wird als Multisystemerkrankung bezeichnet. Das bedeutet, dass es zu allen möglichen Beschwerden führt. Der Ursprung der Beschwerden folgt nicht immer unmittelbar nach der Infektion, dies kann manchmal Jahre dauern. Mögliche Beschwerden sind:

  • Hautausschlag
  • Herzkrankheiten
  • Neurologische Störungen, Gehirn oder Nervensystem
  • Lahmheit, Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen
  • Schwellende Lymphknoten, Nackendrüse, Leiste oder Achseldrüse
  • Verhaltensänderung
  • Müdigkeitserscheinungen, lustlos, kein Appetit
  • Augenerkrankungen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Fieber und Schüttelfrost
  • Nierenversagen
  • Magen-Darm Erkrankung, Durchfall oder Verstopfung
  • Unerklärlicher Ursprung der Reisekrankheit
  • Blutarmut, normalerweise bei Katzen

Wenn die Lyme-Borreliose lange Zeit anhält, besteht die Gefahr, dass Ihr Haustier Nieren oder Gelenke dauerhaft beschädigt.

Diagnose der Lyme-Borreliose

Sobald das Borreliose Bakterium in den Körper Ihres Haustieres eingedrungen ist, geht es fast direkt durch den Blutstrom zu den Organen und dem Zentralnervensystem. Das Bakterium ist eigentlich nur für kurze Zeit im Blut vorhanden. Dies macht es schwierig, dieses Bakterium mit einem Bluttest zu erkennen und mit Antibiotika zu bekämpfen. Daher gibt es keinen zuverlässigen Test, mit dem festgestellt werden kann, ob Ihr Tier an einer Borreliose leidet. Ihr Tierarzt kann nur anhand des Krankheitsverlaufs und der Symptome feststellen, ob Ihr Tier an der Lyme-Borreliose leidet.

Behandlung der Lyme-Borreliose

Die Behandlung von Lyme-Borreliose besteht aus drei Teilbehandlungen, die gleichzeitig angewendet werden:

  1. Bekämpfung der Borrelien und auch alle anderen verwandten Hauptstammbakterien. Dies ist wichtig, da das Vorhandensein der Borrelia-Bakterien in der Praxis eine Reihe verwandter Bakterien verursacht, die die gleiche Wirkung auf Ihr Haustier haben.
  2. Die Reinigung des Körpers, dies ist eine wichtige Unterstützung da alle Krankheitserreger der Borreliose Bakterien ebenfalls entfernt werden müssen.
  3. Stärkung des Immunsystems. Mit einem starken Immunsystem hat das Borrelia-Bakterium keine oder nur eine geringe Chance, sich im Körper zu entwickeln.

Hunde und andere Haustiere sind gut behandelbar. Besteht der Verdacht auf Lyme-Borreliose, kann ein Haustier auch gut vorbeugend behandelt werden. Eine Behandlung dauert immer mindestens 3 Monate. Wenn die Symptome verschwunden sind, bleiben Hund und Katze immer "Träger". Es ist deshalb vernünftig, alle sechs bis zwölf Monate das Blut testen zulassen (besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Tierarzt).

Vor allem bei Hunde und Katzen, die schon längerer Zeit an Leishmaniose leiden, ist es sinnvoll, zur Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte. Wenn das Abwehrsystem von Ihrem Haustier gut funktioniert und er einen ausreichend natürlichen Widerstand besitzt, bekommen die Leishmaniose weniger Chance sich zu entwickeln. Nachdem Ihr Haustier sich erholt hat, sollten Sie dies noch 3 Monate weiter geben.