HINTERGRUNDINFORMATION ÜBER HERZWÜRMER

Der Herzwürmer

Eine Herzwurminfektion beim Hund muss behandelt werden. Bei Katzen heilt sie meist von selbst aus. Bei Meerschweinchen und Kaninchen kommt eine Herzwurminfektion praktisch nicht vor.

Herzwürmer können in der Lungenarterie und im Herzen Ihres Haustieres vorkommen. Ein Herzwurm kann 8 bis 35 Zentimeter lang werden. Er ist sehr dünn, etwa 1 mm. Die Infektion wird durch infizierte Mücken übertragen, die hauptsächlich in südeuropäischen Ländern vorkommen. Haustiere, die in diese Länder reisen, sind gefährdet. Herzwürmer machen sich in der Regel erst nach sechs Monaten bemerkbar. Symptome sind Gewichtsverlust, Husten, ein aufgeblähter Bauch und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands.

Wie können Sie feststellen, ob Ihr Haustier mit Herzwürmern infiziert ist?

Herzwürmer können bei Ihrem Haustier durch einen Bluttest (auf Antigene, Antikörper oder Larven) oder eine Ultraschall-/Röntgenuntersuchung von Herz und Lunge diagnostiziert werden. Symptome wie chronischer Husten, Lethargie, Kurzatmigkeit und Gewichtsverlust sind frühe Warnzeichen, auch wenn sie manchmal jahrelang unbemerkt bleiben. Ein negatives Testergebnis schließt eine Infektion nicht aus, da die Würmer Monate zum Erwachsen benötigen.

Wie erkennt man Herzwürmer bei einem Haustier?

Herzwürmer lassen sich bei Haustieren an Symptomen wie chronischem Husten, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Kurzatmigkeit (insbesondere bei Anstrengung) und Lethargie erkennen. Die Symptome entwickeln sich oft schleichend und können aufgrund von Schäden an Herz, Lunge und Blutgefäßen erst Monate bis Jahre nach der Infektion sichtbar werden. Dies kann zu einer starken Verschlechterung des Zustands, Flüssigkeitsansammlungen (Bauch, Pfoten) und Ohnmacht führen.

Welche Arten von Herzwürmern können vorkommen?

Es gibt zwei Hauptarten von Herzwürmern bei Haustieren: den „echten“ Herzwurm (Dirofilaria immitis), der von Mücken übertragen wird und hauptsächlich in Südeuropa und den USA vorkommt, und den Französischen Herzwurm (Angiostrongylus vasorum), der in den Niederlanden vorkommt und von Nacktschnecken und Gehäuseschnecken übertragen wird. Daneben gibt es noch Dirofilaria repens, eine weitere Dirofilaria-Art, die Hautknoten verursachen kann, aber seltener Probleme bereitet.

Kann ein Haustier mit Herzwürmern ein anderes Haustier anstecken?

Nein, ein Haustier kann sich nicht direkt mit Herzwürmern anstecken. Die Krankheit wird ausschließlich durch den Stich einer infizierten Mücke übertragen. Das Haustier dient dabei als Reservoir für den Parasiten, der sich zunächst in der Mückenlarve entwickeln muss, bevor er einen anderen Hund infizieren kann. Haustiere aus dem Ausland sind einem höheren Risiko ausgesetzt. Vorbeugende Maßnahmen sind daher unerlässlich, insbesondere bei Reisen in warme Gebiete, in denen Herzwürmer weit verbreitet sind, wie beispielsweise Südeuropa.

Kann sich ein Mensch auch durch sein Haustier mit Herzwürmern infizieren?

Nein, eine direkte Ansteckung mit Herzwürmern durch Haustiere ist beim Menschen nicht möglich. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Zwar können sich Menschen in seltenen Fällen infizieren (oftmals mit eingekapselten Würmern in der Lunge), doch entwickeln sich die Würmer dort nicht zu ausgewachsenen Herzwürmern und vermehren sich nicht wie bei Haustieren. Der Mensch ist ein „ungünstiger“ Wirt, kann aber auf die Larven, die sich in der Lunge festsetzen, reagieren, was Symptome hervorrufen kann, die Lungenproblemen ähneln.


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