HINTERGRUNDINFORMATION ÜBER BLASENSTEINE UND NIERENSTEINE BEI HUNDE, KATZEN UND ANDEREN HAUSTIERE.

Blasen- und Nierensteine sind bei Hunden, Katzen, Meerschweinchen und anderen Haustieren weit verbreitet.

Steine entstehen aus Salzkristallen. In der Regel wird dies als Harngrieß in den Harnwegen bezeichnet. Wenn der Körper nicht in der Lage ist, die Kristalle aufzulösen, wachsen sie zu Steinchen oder sogar zu Steinen, indem sie sich an organisches Material anlagern. Fast immer stammen die Steine aus den Nieren und gelangen in die Blase. Wir sollten also tatsächlich über Nierensteine sprechen. Für die Behandlung ist es wichtig, auch die Nieren und nicht nur die Blase zu untersuchen.

Nieren- und Blasensteine treten in der Regel auf, weil:

  • Nahrungsmittel mit geringem Feuchtigkeitsgehalt, wie z. B. Trockenfutter. Haustiere, die zu Nieren- und Blasensteinen neigen, sollten besser mit "feuchtem" Futter wie Frischfleisch oder Fisch gefüttert werden;
  • eine Blasenentzündung, die seit langem besteht oder chronisch geworden ist. Oder aufgrund einer Blasenentzündung, die in geringem Umfang unbemerkt vorhanden ist.

Die Symptome, die auftreten können, sind denen einer Blasenentzündung sehr ähnlich:

  • Blut im Urin;
  • häufiges Wasserlassen;
  • schmerzhaftes Wasserlassen;
  • pressen beim Wasserlassen;
  • abnorme Farbe des Urins;
  • Verhaltensänderungen wie Unruhe, Lethargie, Verstecken oder Futterverweigerung;
  • Veränderungen des Urinierverhaltens, z. B. wie Stubenunreinheit oder an anderen Stellen Wasser lassen als normalerweise.

Blasen- und Nierensteine treten meist in Form von Struvit und Oxalat (Kalziumoxalat) auf. Wesentlich seltener sind Urat und Cystin.

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 Noch mehr Hintergrundinformationen zu Blasen- und Nierensteinen finden Sie unter Blasengrieß.